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Das Krankenhaus IMED Valencia diagnostiziert und behandelt ein senegalesisches Mädchen, das von einer seltenen Krankheit betroffen ist.

Pressemitteilungen | 5 de Diciembre de 2019

Am 21. September kam die Patientin Gnima Coly, ein 7-jähriges Mädchen aus dem Dorf Djikesse Kampoundone im Süden Senegals, in Valencia an. Das Mädchen kam dank Dr. José Ramón Pérez, Traumatologe im Krankenhaus IMED Valencia, der regelmässig mit der ONG GUP zusammenarbeitet, die ein Bildungs-, Gesundheits- und Hilfsprojekt für Frauen im Süden des Senegals entwickelt. Von dem Moment an, als das IMED Valencia von Gnimas Fall hörte, beschloss es, sich um die Reise und Behandlung zu kümmern und der GUP bei den notwendigen Papieren und Genehmigungen für ihr Visum zu helfen.

In Ihrem Heimatland war das Mädchen nicht richtig diagnostiziert worden und wurde mehrmals operiert, was ihre Situation verschlimmert und eine Infektion verursacht hatte, mit der Gnima fünf Jahre lang gelebt hatte und durch die beinahe eine Amputation des Beins notwendig gewesen wäre.

Nach mehrtägigen Tests und nach einer gründlichen Untersuchung des Falls diagnostiziert das medizinische Team von IMED, dass das Mädchen am Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom leidet.

Das Klippel-Trénaunay-Syndrom gilt als eine seltene Erkrankung, die die Entwicklung von Blutgefässen, Weichteilgewebe und Knochen beeinträchtigt. Es ist durch drei Merkmale gekennzeichnet: ein rotes Geburtsmal, ein übermässiges Wachstum der Weichteile und Knochen, sowie Krampfadern. Obwohl es keine Heilung für dieses Syndrom gibt, können die Symptome mit dieser Art von Behandlung kontrolliert und Komplikationen verhindert werden. Seit der Diagnose hat das Kind verschiedene physiotherapeutische und orthopädische Behandlungen sowie Kompressionstherapie erhalten.

Das Mädchen bleibt im Krankenhaus, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Damit Gnima bei ihre Rückkehr in den Senegal richtig behandelt wird, nehmen die Fachleute vom IMED die Behandlung auf Video auf. In diesen Videos zeigen die orthopädischen Chirurgen und Physiotherapeuten wie sie die Massagen und Kompressionsverbände ausführen, die sowohl ihre Familie als auch die Ärzte in der Region weiterhin regelmässig anwenden müssen. Es wurden auch spezielle und massgefertigte Kompressionsstrümpfe hergestellt, um die Durchblutung von Gnima zu verbessern.

Das Klippel-Trénaunay-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die bei der Geburt diagnostiziert wird. Die Beweglichkeit des rechten Beins der Patientin (Knie und Knöchel) ist derzeit sehr eingeschränkt, da diese Krankheit nicht korrekt diagnostiziert wurde und sie diese Behandlungen nicht seit ihrer Geburt erhalten hat. In den letzten Wochen ist die Entzündung am Bein deutlich zurückgegangen. Das Ziel des Trauma- und Physiotherapie-Teams von IMED ist es, dass das Mädchen mit grösserer Mühelosigkeit und ohne Krücken gehen kann.

Über GUP

Gemeinnütziger Verein, der 1997 im valencianischen Viertel Benimaclet gegründet wurde. Das Ziel der GUP ist es, die Situation der am meisten benachteiligten Menschen zu verbessern. Seit mehr als 20 Jahren unterstützen sie die Suppenküche „San José“ in Benimaclet, die täglich 30 Menschen ernährt, und bieten psychologische Unterstützung und andere Formen der Hilfe an, wie z.B. Hygiene und die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten ihrer aktuellen Situation. Der Verein besitzt auch verschiedene Projekte in Entwicklungsländern wie El Salvador, Südafrika und Senegal.

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